(english) Wir begrüßen Sie recht herzlich bei
Unser Ziel - Ihre "gute Beziehung zu Ihrem Hund"Unsere Aufgabe ist es Menschen, die Hunde in ihre Familie eingliedern möchten oder Probleme im Zusammenleben mit Ihren vierbeinigen Freunden haben, Anleitung und Hilfestellung zu einer artgerechten Erziehung unseres besten Freundes aus der Tierwelt zu vermitteln.
Wir über uns
Der WegMitte der Neunziger konnten wir uns als Mitglied eines Deutschen Hundeschulverbandes Einblick in gewerbliche Hundeschulen verschaffen. Wir konnten der Systematik von Belohnungsbröckchen (Leckerlie) und Stachelhalsband (man bezeichnete es als "Schonruckhalsband") oder gar Teletakt ("Reizstromgerät"!!!) nichts abgewinnen. Hier beobachteten wir eine Entwicklung wobei zunächst die Starkzwangmittel Stachelhalsband oder der harmlos wirkende Endloskettenwürger als Standardwerkzeug in der Hundeausbildung einsetzte und u.E. unkritisch Teletakt als Erziehungshilfsmittel hinzukam. Mit der Jahrtausendwende geht die von uns beobachtete Entwicklung eher in die Richtung der sogenannten "antiautoritären sanften Erziehung" und man hört jetzt auf den Hundeplätzen kaum mehr ein schmerzhaftes Jaulen des Hundes. Den Einsatz von Teletaktgeräten kann man in der heutigen Zeit nur mehr verstohlen beobachten. Aber es darf nicht außer Zweifel sein, dass diese Geräte immer noch Grundwerkzeug mancher Zeitgenossen sind, wohl nach dem Motto: "Wo Wissen aufhört fängt Gewalt an"!
Durch das von uns entwickelte Rudelordnungsprinzip lassen sich Welpen in die neue Familie natürlich einordnen und sind viele erst durch beispielsweise Ängste und Aggressionen gezeigte "Hundeprobleme" gewaltfrei beheben.
Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass von Trumlers Erkenntnissen leider viel zu viel nicht beachtet wurde. Besonders deutlich wird das an der hundlichen Dominanz, die in den Siebzigern noch kein Thema war. Noch nie hörte man so oft von Problemhunden wie in den heutigen Tagen. Das liegt aber nicht daran, dass die Hunde in ihrem Verhalten dominanter geworden wären, sondern an dem hohen Anteil von Hundebesitzern, die es zulassen, dass sie von ihren eigenen Kindern und ihren Hunden untergeordnet werden. Unsachliche "Hundeliebe" hat konsequente Erziehung abgelöst. Leider wird dabei übersehen, dass ein wohlerzogener Hund letztendlich mehr Freiheiten und ein erfüllteres Leben hat als der, der nur in der Dämmerung in der Hoffnung keinem anderen Hund zu begegnen mal schnell raus darf und ansonsten zu Hause bleiben muss, weil man nicht unangenehm auffallen möchte.
Mittlerweile spricht es sich glücklicherweise auch schon in Fachzeitschriften herum, dass man mit der sogenannten „sanften Hundeerziehung“ (mit pfundweise Leckerlies und himmelhoch Jauchzen) die letzten 15 Jahren teilweise ganz schön "auf dem Holzweg" war. Es bildeten sich ja damals ganze Hundeschulensysteme mit eigenen „Learn-Systemen“ heraus, die auch heute noch rasanten Zulauf finden. Das fatale daran ist, dass diese Systematik bis zu einem bestimmten Punkt (der aber u.U. über das Weiterleben unseres besten Freundes aus dem Tierreich entscheidend sein kann) vermeintlich funktioniert und man dabei in nicht vorhandener Sicherheit gewogen wird. Wir sehen jetzt endlich eine Resonanz auf unsere beständigen Meinungsäußerungen zum Thema „wohlwollende Konsequenz“ im Sinne von Eberhard Trumler. Dieser Herr erkannte schon damals, dass unsere Hunde hochentwickelte umweltoffenene Geschöpfe sind, die durchaus auch auf länger zurückliegende Ereignisse reflektieren können. Dies müsse auch in die Erziehung mit einfließen. Die Hunde wollen es uns recht machen, weil sie uns anerkennen und nicht weil sie ein Leckerlie bekommen. Nach dieser Methodik arbeiten wir seit Jahren mit Hunden, die zum Teil schon eine gewisse Hundeschulen-Odyssee hinter sich haben oder als „Beisser“ im Tierheim gelandet sind und soweit wieder resozialisiert wurden dass sie wieder zu einer festen Bezugsperson „entlassen“ werden konnten. Wir haben im Laufe der Jahre unser "Rudelordnungsprinzip" entwickelt, welches wir in unseren Seminaren als Praxistips gern an Sie weitergeben. Wir sind Mitglied der GfH, die seit 1979 in einem nordöstlichen Ausläufer des Westerwaldes, unweit von Siegen entfernt, die Forschungsstation mit dem Namen Wolfswinkel (landläufig unter "Trumlerstation" bekannt) betreibt. Daneben nutzen wir die räumliche Nähe zum Nationalpark Bayerischer Wald um Beobachtungen an den dortigen Wolfsrudeln vorzunehmen.
Wir sind Mitglied der Deutschen veterinärmedizinischen Gesellschaft.
Wir haben nach österreichischem Recht die Ausbilderqualifikation zur Ausbildung von Hundesachkundenachweistrainern erworben. (weiter...)
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